Das Konzept

Mit dem Handballclub Wölfe Nordrhein wird das Gesicht des Rhein-Ruhr-Handballs um eine Attraktion erweitert. Der Verein soll dazu beitragen, talentierte Nachwuchsspieler angemessen zu fördern.
Der Name spielt dabei eine wichtige Rolle. Bewusst hat man sich für die Tieranalogie entschieden. "Wölfe sind Teamplayer, agieren im Rudel. Sie sind sozial, intelligent und haben Ausdauer".
 
Handball-Jugendförderung
Die Handball-Jugendabteilungen der Vereine OSC Rheinhausen, Hamborn 07, SG Homberg und HC Wölfe Nordrhein sind eine Kooperation eingegangen. Die Kooperation ist auch offen für Spieler anderer Vereine. Die Kooperation hat im Jahr 2011 mit einer losen Zusammenarbeit begonnen. Im Jahr 2012 erfolgte dann eine Stabilisierung und Profilierung. Grundsätzlich sind die Wölfe Nordrhein auch für weitere Kooperationsvereine offen.
Ziel der Kooperation ist die vereinsübergreifende Sport- und Ausbildungsförderung mit Angeboten im Leistungshandball und im Breitensport. Dazu zählen die Sichtung von Jugendlichen sowie die Weiterentwicklung ihrer sportlichen Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit. Die Lenkung erfolgt über einen Vorstand und einen Beirat. Der Beirat setzt sich aus Vertretern der beteiligten Vereine, des Handballkreises Rhein-Ruhr und der Talentförderung West zusammen.
 
Je nach Leistung, Talent und Interesse profitieren die Spieler der Kooperationsvereine von unterschiedlichen Angeboten. Diese sind:
  1. Handball spielen
  2. Talentsichtung und Talentförderung:
  3. Schulische Förderung in Teilzeitinternaten:
  4. Kreisauswahl des Handballkreises Rhein-Ruhr:
  5. Förderung von Spitzentalenten:
  6. Handballcamps:
  7. Kontakt mit Unternehmen:
  8. Jugendaustausch:
  9. Außersportliche Aktivitäten:
 
1. Handball spielen
Im Vordergrund steht natürlich das Handballspielen. Übergeordnete Ziele sind:
  • Bildung leistungsgerechter Mannschaften
  • Gewinnung und Bindung qualifizierter Trainer und Betreuer
  • Gewährleistung ausreichender Hallenzeiten
  • Talententwicklung für den Senioren-Handball
  • Förderung von ehrenamtlichem Engagement
 
Die Wölfe stellen die jeweils stärkste Mannschaft oder die Mannschaft mit dem größten Potenzial in den Altersklassen von der A- bis zur C-Jugend. Sie sollen in der jeweiligen Altersklasse auf dem höchst möglichen Niveau in der Spitzengruppe spielen. Bei den Wölfen kann nur Mitglied werden, wer seine Erstmitgliedschaft in einem anderen Verein hat. Dies ist gleichzeitig der Stamm- bzw. Heimatverein. Die Mitgliedschaft bei den Wölfen ist beitragsfrei, so lange der volle Mitgliedsbeitrag an den Stammverein gezahlt wird.
Die anderen drei Kooperationsvereine bieten sowohl Leistungshandball als auch Breitensport an. Die Mannschaften werden von Jahr zu Jahr so zusammengesetzt, dass die Spieler auf dem für sie geeigneten Leistungsniveau spielen können. Dabei werden auch soziale Gesichtspunkte berücksichtigt. Es gibt Mannschaften jeweils von Bambini bis A-Jugend.
 
2. Talentsichtung und Talentförderung
In Kindergärten und Grundschulen sowie im Rahmen von Spielfesten werden Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren für den Sport im Handballverein geworben. Dies ist die Talentsichtung. Sie soll ab dem Jahr 2012 zielgerichtet auf- und ausgebaut werden. Von zehn bis 14 Jahren schließt sich die Phase der Talentförderung an. Sie ist offen für Jugendliche aller Vereine. Ziel ist es, Angebote für Top-Talente und Potenzialspieler zu machen. Ein besonderes Angebot für die stärksten Jugendlichen ist das Training mit renommierten Gasttrainern. Trainiert wird z. B. mit den Bundesligatrainern Goran Suton und HaDe Schmitz, mit dem Jugendnationaltrainer Khalid Khan und dem ehemaligen Nationaltrainer Uli Weiler. Im Bereich der Talentförderung wird eine enge Kooperation mit dem Handballkreis Rhein-Ruhr angestrebt. Für den Jahrgang 1999 erfolgt derzeit ein Pilotprojekt.
 
3. Schulische Förderung in Teilzeitinternaten
Das Teilzeitinternat / Talentzentrum in Duisburg wurde im August 2003 vom Stadtsportbund Duisburg und dem Steinbart-Gymnasium in Duisburg Stadtmitte, unterstützt durch das Schulsportreferat der Stadt Duisburg, ins Leben gerufen. Inzwischen ist auch die Lise-Meitner Gesamtschule in Rheinhausen Partner des Projekts. Im Vordergrund der Arbeit der Teilzeitinternate stehen die Optimierung des Tagesablaufes junger Sportler sowie die Sicherung der schulischen Ausbildung. Die Betreuung beginnt ab 13.30 Uhr: Sportgerechtes Mittagessen und Erholungsmöglichkeit. 14.30 Uhr: Pädagogische Betreuung durch Lehrer der Schulen: Qualifizierte Hausaufgabenbetreuung, gezielter Stützunterricht und Nachhilfe im Einzelfall. 16.00 Uhr: Allgemeine sportliche Ausbildung und Übergang zum Training. Mit diesem Angebot ist gewährleistet, dass auch bei hohem zeitlichem Aufwand für den Sport, die schulische Entwicklung im Focus bleibt. Gleichzeitig bietet sich so auch die Möglichkeit für Spieler aus dem weiteren Umkreis die Handball-Jugendförderung zu nutzen.
 
4. Kreisauswahl des Handballkreises Rhein-Ruhr
Die besten Jugendlichen des Handballkreises Rhein-Ruhr haben im Alter von 10 bis 14 Jahren die Möglichkeit in der Kreisauswahl ihres jeweiligen Jahrgangs zu spielen. Inhalte sind monatliche Trainings, Turniere und Vergleichsspiele. Die Sichtung erfolgt jeweils im zweiten Spieljahr der D-Jugend. Für den Jahrgang 1999 besteht eine Kooperation mit der Talentförderung. Trainer des OSC und der Wölfe gehören zum Lehrstab des Handballkreises.
 
5. Förderung von Spitzentalenten
Ab dem ersten Jahr C-Jugend bis zum zweiten Jahr B-Jugend finden Sichtungen und Trainings der überregionalen Handballverbände statt. Also des Handballverbandes Niederrhein, des Westdeutschen Handballverbandes und des Deutschen Handballbundes. Aufgrund der Kooperation mit Gasttrainern (siehe Talentförderung) und eigenem persönlichen Engagement bestehen sehr gute Kontakte zu den Dachverbänden.
 
6. Handballcamps
Die Vereine der Handball-Jugendförderung führen seit Jahren Handballcamps durch. Diese finden in der Regel in den Ferien statt. Aber auch Wochenendtrainingslager und Tageslehrgänge werden angeboten. Die Camps werden sowohl in Eigenregie als auch mit der Unterstützung von Gasttrainern durchgeführt. Die Camps sind für Jugendliche aller Vereine und Spielstärken offen. Spieler der Handballkooperation haben bevorzugte Teilnahmemöglichkeit. Durch das hohe Eigenengagement sind die Angebote sehr Kostengünstig.
 
7. Kontakt mit Unternehmen
Trotz hohen ehrenamtlichen Engagements der Jugendleitungen, Trainer, Betreuer und Eltern entstehen im Rahmen der Handballkooperation Kosten, die durch die Mitgliedsbeiträge bei weitem nicht gedeckt werden. Darum ist Sponsoring ein notwendiger Beitrag zur Finanzierung. Sponsoren sind zunehmend nur bereit Mittel zur Verfügung zu stellen, wenn eine entsprechende Gegenleistung sichtbar ist. Dies kann ein überzeugendes Konzept der Jugendförderung im Sportbereich sein. Oder auch die die Herstellung von Kontakten zu qualifiziertem Nachwuchs im beruflichen Umfeld (Stichworte: Fachkräftemangel und Führungsnachwuchs.). Für die Jugendlichen ergeben sich aus den beiden Ansätzen Vorteile im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und mögliche Berufsperspektiven. Mit ThyssenKrupp und der Sportstiftung der Sparkasse unterstützen seit 2012 die beiden ersten hochrangigen Unternehmen der Region die Aktivitäten der Handballjugendkooperation.
 
8. Jugendaustausch
Für die sportliche und persönliche Entwicklung sind Jugendaustausche besondere Erlebnisse für Jugendliche. Im Rahmen der Handball-Jugendförderung bestehen zahlreiche Kontakte, über die Austausche und Fahrten organisiert werden - national und international. Herausragend sind ein Austausch mit Kroatien sowie ein in 2012 erstmals geplanter Austausch mit Russland. 9. Außersportliche Aktivitäten Neben dem Sportlichen finden auch soziale und kommunikative Gesichtspunkte große Berücksichtigung im Rahmen der Handball-Jugendförderung. Das gesamte klassische Repertoire wir genutzt: Mannschaftsfahrten, Meisterfeiern, Sommerfeste und so weiter.
 
9. Außersportliche Aktivitäten
Neben dem Sportlichen finden auch soziale und kommunikative Gesichtspunkte große Berücksichtigung im Rahmen der Handball-Jugendförderung. Das gesamte klassische Repertoire wir genutzt: Mannschaftsfahrten, Meisterfeiern, Sommerfeste und so weiter.